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Europäische Kommission fördert wegweisende Forschungsprojekte zu Resveratrol

und dessen Rolle in der Krebsprävention

Die Europäische Kommission setzt einen bedeutenden Schritt im Bereich der Krebsforschung mit der Förderung von zwei wegweisenden Projekten im Zusammenhang mit Resveratrol, einem natürlichen Polyphenol, das in verschiedenen Pflanzen, insbesondere in Trauben, vorkommt.


Das erste Projekt, mit dem Namen "ANTICANCER RES METAB", fokussiert auf den Metabolismus von Resveratrol und seiner Hydroxymetaboliten und die Auswirkungen auf ihre krebsverhütenden Eigenschaften. Im Rahmen dieses Projekts wurde die Zytotoxizität und die Induktion von Zelltod bei Brustkrebszelllinien durch Resveratrolanaloga bewertet. Trotz der vielversprechenden Aktivität gegen Brustkrebszellen sind jedoch einige Hürden im Zusammenhang mit dem Transport dieser Verbindungen zum Zielgewebe vor ihrem möglichen In-vivo-Einsatz zu überwinden.


Das zweite Projekt, "RESVERATROL ROLES", zielt darauf ab, die molekularen Marker zu identifizieren, die durch Resveratrol in der Ausbreitung von Krebs- und Vorläuferzellen beeinflusst werden. Dieses laufende, auf vier Jahre angelegte Projekt nutzt Netzmodelle zur Genregulierung, um vertiefte Einblicke in die Tumorbiologie zu gewinnen. Es wird erwartet, dass neuartige resveratrolinduzierte Interaktionen der Genregulierung bei karzinogenen Geweben identifiziert werden.


Die Europäische Kommission betont, dass sie nicht beabsichtigt, Weinerzeuger, die Trauben mit einem hohen Resveratrolgehalt anbauen, stärker zu unterstützen als andere Weinerzeuger. Es liegen derzeit keine Angaben zu spezifischen Trauben vor, die im Zusammenhang mit dieser Forschung stehen.


Diese Projekte markieren einen bedeutenden Fortschritt in der Forschung über die potenziellen gesundheitlichen Vorteile von Resveratrol und dessen Rolle in der Prävention von Krebserkrankungen. Die Erkenntnisse aus diesen Studien könnten in Zukunft dazu beitragen, innovative Ansätze für die Krebstherapie und -prävention zu entwickeln. Die Europäische Kommission bleibt engagiert, Forschung und Innovationen zu fördern, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger haben können.



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